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Steven W. Poser

Praktizierender Elliottician (ehemals Deutsche Bank), Autor des einzigen praxisorientierten EW-Handbuchs — geschrieben nach 13 Jahren täglicher EW-Anwendung im Prop-Desk-Umfeld.

Profil

Poser begann als Quant-Programmierer bei Deutsche Bank (US Securities Division), wechselte zur technischen Analyse und fokussierte sich ab 1990 auf Elliott Waves als primäres Prognose-Werkzeug. 13 Fibonacci-Jahre EW-Praxis vor dem Buch — er ist kein Theoretiker, sondern ein Analyst, der täglich für Trader und Kunden zählen musste.

Sein Buch entstand, weil bestehende EW-Literatur an einem Fehler litt: entweder zu komplex (Frost/Prechter) oder zu vereinfacht. Poser schließt die Lücke: wie wendet man EW tatsächlich an, um Geld zu verdienen?

Kerngedanke

„If you can't count it, it's a correction." — Impulswellen sollen intuitiv erkennbar sein. Wenn eine Zählung Verrenkungen braucht, ist sie falsch.

„I have never seen a perfect count." — Ziel ist nicht die perfekte Zählung, sondern die konsistente Regelanwendung mit definiertem Invalidationsrahmen.

Kernbeiträge

Praxis-Checkliste: Poser destilliert EW auf 7 Prüfpunkte vor jeder Zählung — systematische Fehlervermeidung statt Theorie-Vertiefung. Direkte Implementierung in TRENDRADAR-Zählung.

Volumen als vergessener Bestätiger: Jede Welle hat ein charakteristisches Volumen-Profil. Welle 3 = höchstes Volumen. Welle 5-Divergenz = Schwäche. Korrekturen mit steigendem Volumen = Warnsignal.

Pflicht-Alternativzählung: Jede valide primäre Zählung braucht eine explizit formulierte plausible Alternative. Ohne Alternative = Confirmation Bias.

Mehrfache Zeitrahmen: Jede Zählung muss im Kontext des nächsthöheren Grades gelten. Keine isolierten Zählungen ohne Kontext.