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Fibonacci-Cluster

Boredens Kernmethodik: mehrere Fibonacci-Ratios aus verschiedenen Schwingungen konvergieren auf denselben Preis- oder Zeitpunkt — je mehr Ratios, desto höher die Wahrscheinlichkeit einer Reaktion.

Prinzip

Ein einzelnes Fibonacci-Level (z.B. 61.8% Retracement) ist unzuverlässig. Wenn aber mehrere unabhängige Projektionen auf denselben Punkt zeigen, entsteht eine Cluster-Zone mit deutlich höherer Signifikanz:

Swing A→B: 61.8% Retracement = 4.250
Swing C→D: 127.2% Extension  = 4.247
Swing E→F: 100% Projektion   = 4.253
→ Cluster-Zone: 4.247–4.253 (hohe Konfidenz)

Cluster-Score

Die Stärke einer Zone = Anzahl konvergierender Ratios:

Ratios konvergieren Cluster-Qualität
2 Basis-Cluster
3 Starker Cluster
4+ Hochkonfidenz-Zone

Für Build Alpha direkt quantifizierbar: Cluster-Score als Feature-Variable.

Three-Step-Setup

Boroden's taktischer Rahmen für Fibonacci-Trades:

1. Preis-Cluster identifizieren (mehrere Ratios konvergieren)
2. Zeit-Cluster bestätigen     (Fibonacci-Zeitprojektion trifft gleichzeitig ein)
3. Trigger abwarten            (technische Bestätigung: Kerze, Indikator, Momentum)

Alle drei Schritte müssen erfüllt sein — nicht jeder Preis-Cluster ist tradebar, erst der Trigger macht ihn zum Setup.

Anwendung für Elliott Waves

EW-Welle Fibonacci-Cluster-Anwendung
Welle 2 50–61.8% Retracement von Welle 1 als Cluster-Zone
Welle 3 161.8%–261.8% Extension von Welle 1 als Ziel
Welle 4 38.2–50% Retracement (darf Welle-1-High nicht berühren)
Welle 5 Gleichheit mit Welle 1 oder 61.8% von Wellen 1+3
Welle C Gleichheit mit Welle A (→ abcd_muster)

Invalidierungslevel

Boroden: Jeder Fib-Trade braucht einen expliziten Stop. Typisch: knapp jenseits des untersten/obersten Cluster-Levels. Trifft der Preis die Zone aber handelt durch sie hindurch, ist die Zählung falsch.