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AB=CD-Muster

Boroden's „Power Tool": gleichlange Schwingungen (AB = CD in Preis und/oder Zeit) markieren häufig präzise Wendepunkte — oft zuverlässiger als klassische Retracements.

Grundstruktur

A ──────── B
           |
           C ──────── D

AB = CD bedeutet: die Amplitude (Preis) und/oder Dauer (Zeit) der Schwingung C→D ist identisch mit A→B.

Punkt D ist der potenzielle Wendepunkt — dort schließt das Symmetrie-Muster.

Varianten

Variante Beschreibung
Klassisch AB=CD Gleiche Preis-Amplitude, ungefähr gleiche Zeit
Alt AB=CD (1.272) CD = 127.2% von AB — für stärkere Moves
Alt AB=CD (1.618) CD = 161.8% von AB — für Wellen-3-Extensionen
Zeit-AB=CD Gleiche Zeitdauer, unabhängig von Preis

Verbindung zu Elliott Waves

Das AB=CD-Muster ist die Fibonacci-Formulierung für: - Welle A = Welle C (klassische Flat-Korrektur) - Welle 1 = Welle 5 (gleichlange Impulswellen, wenn Welle 3 die längste ist) - Welle 2 = Welle 4 (zeitliche Symmetrie zwischen Korrekturen)

AB=CD bestätigt Elliott-Zählungen, wenn geometrische Gleichheit und Wellenstruktur übereinstimmen.

Warum es das „Power Tool" ist

Ein einzelnes Retracement-Level ist eine Vermutung. AB=CD kombiniert: 1. Strukturelle Logik (Märkte bewegen sich in symmetrischen Schwingungen) 2. Quantitative Messbarkeit (exakter Zielpreis berechenbar) 3. Dual-Bestätigung (Preis und Zeit gleichzeitig prüfbar)

In Kombination mit einem fibonacci_cluster (weitere Ratios auf demselben Punkt) entsteht ein Hochkonfidenz-Setup.

Praktische Anwendung

  1. Schwingung A→B messen (Preis + Bars)
  2. Schwingung C→D projizieren: D = C − (B − A) für Downmove
  3. Auf Konvergenz mit anderen Fib-Levels prüfen → Cluster
  4. Trigger abwarten (Boroden's Three-Step-Setup)