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Breakthrough Strategies for Predicting Any Market — Jeff Greenblatt (2013)

Kerninhalt

Jeff Greenblatt kombiniert Elliott Waves mit Lucas-Zahlen, Fibonacci-Ratios, Gann-Techniken und Zeit-Zyklen zu einem integrierten Prognose-Framework. Das Buch ist praxis-orientiert mit Schwerpunkt auf Zeitprojektion — wann Turning Points auftreten.

Lucas-Zahlen als Alternative zu Fibonacci

Greenblatt's wichtigster Beitrag: Die Lucas-Zahlen-Folge (2, 1, 3, 4, 7, 11, 18, 29, 47, 76...) als Ergänzung zu Fibonacci:

Lucas-Sequenz: 2, 1, 3, 4, 7, 11, 18, 29, 47, 76, 123...
Fibonacci:     1, 1, 2, 3, 5, 8, 13, 21, 34, 55, 89...

Lucas-Verhältnisse: ähnlich zu Fibonacci (→ 1.618), aber andere Ausgangszahlen
Anwendung: Wenn Fibonacci-Level keine gute Konvergenz zeigen → Lucas-Level prüfen

Greenblatt zeigt, dass Turning Points oft an Lucas-Zeitintervallen (in Bars/Tagen) auftreten — komplementär zu Fibonacci-Time-Projektionen.

Zeit-Zyklen und Elliott Waves

Das Buch verbindet: - Elliott Wave Struktur: 5-Wellen-Impuls + 3-Wellen-Korrektur (Frost/Prechter-Basis) - Fibonacci-Zeit: Wellen enden an Fibonacci-Zeitprojektionen vom vorherigen Swing - Lucas-Zeit: Wenn Fibonacci nicht passt → Lucas-Alternative - Gann-Quadrat: Preis/Zeit-Symmetrie; Turning Points wenn Preis = Zeit geometrisch

Rotation als Schlüsselkonzept

Kapitel 3 über "Rotation" erklärt Sektoren-Rotation im Elliott-Wave-Kontext: - Verschiedene Märkte bewegen sich in verschiedenen Wellenphasen gleichzeitig - Wenn US-Aktien in Wave 4 sind, können EM-Märkte in Wave 1 einer neuen Sequenz sein - Rotation = Führung wechselt zwischen Asset-Klassen entsprechend der Wellenstruktur

Praktischer Ansatz

Greenblatt ist primär auf Intraday/Swing-Trading ausgerichtet: - Kombiniert technische Trigger (Candlesticks, Divergenzen) mit Zyklusprojektion - Gibt klare Entry-Punkte wenn Zeit- und Preisprojektion konvergieren