Benchmark-Manipulation am LIBOR¶
Referenzsätze sind keine neutralen Datenpunkte, sondern manipulierbare Machtknoten mit enormer Preissetzungswirkung.
Kernidee¶
Der LIBOR-Fall zeigt, dass Benchmark-Sätze, Brokerkanäle und interne Kontrollen systematisch ausgenutzt werden können, wenn P&L-Anreize und Netzwerkvorteile stärker sind als Governance. Marktpreise müssen deshalb institutionell gelesen werden.