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The Invisible Hands

Steven Drobny — The Invisible Hands: Hedge Funds Off the Record — Rethinking Real Money (Wiley, 2010)

Kernthese

Das Buch wendet Drobnys Interview-Methodik aus Inside the House of Money auf eine neue Frage an: Wie sollten Real Money-Institutionen (Pensionsfonds, Stiftungen, Staatsfonds) nach dem Crash von 2008 ihr Portfolio-Management überdenken? Die anonymen Interviewpartner zeigen, dass klassische 60/40-Allokation in einer Welt mit strukturellen Risiken unzureichend ist.

Aufbau

Part One: Real Money and the Crash of '08 - Rethinking Real Money — Warum klassisches institutionelles Portfolio-Management versagt hat - Interviews: The Researcher, The Family Office Manager

Part Two: The Invisible Hands - The House, The Philosopher, The Bond Trader, The Professor - The Commodity Trader, The Commodity Investor, The Commodity Hedger - The Equity Trader, The Predator, The Plasticine Macro Trader

Part Three: Final Word - The Pensioner — Synthese aus institutioneller Perspektive

Kernaussagen

  • Real Money (Pensionsfonds, Endowments) sind die echten "Invisible Hands" — sie bewegen mehr Kapital als Hedge Funds, agieren aber weniger transparent
  • Der 2008-Crash zeigte: Diversifikation in Krisenphasen kollabiert, wenn alle Assetklassen gleichzeitig fallen
  • Macro-Prinzipien wie Tail-Risk-Hedging, Inflation-Schutz und Währungsdiversifikation sind auch für Real Money relevant
  • Viele institutionelle Manager agierten in 2008 prozyklisch (Verkauf in der Krise), obwohl sie antizyklisch agierten sollten

Relevante Konzepte

Autoren

  • steven_drobny — Gründer Drobny Global Advisors, zweites Interview-Buch nach Inside the House of Money

Einordnung

Drobnys zweites großes Buch. Weniger technisch als sein erstes, aber wertvoller für das Verständnis von institutionellem Risikomanagement. Empfohlen für: Wer verstehen will, warum Pensionsfonds 2008 so schlecht abschnitten und welche Alternativen existieren.