Verhaltensfinanzen¶
Verhaltensfinanzen (Behavioral Finance) untersuchen, wie psychologische Einflüsse und kognitive Verzerrungen systematisch von rationalem Entscheidungsverhalten abweichen und dadurch Marktanomalien, Blasen und Fehlbewertungen entstehen. Die Erkenntnisse von Kahneman, Thaler und Shiller zeigen: Märkte sind nicht immer effizient, weil Menschen nicht immer rational sind — und diese Irrationalität ist vorhersagbar.
Kernprinzipien¶
- Kognitive Biases sind universell und systematisch: Overconfidence, Anchoring, Herding und Verlustangst (Loss Aversion) wirken auf alle Marktteilnehmer
- Behavioral Biases sind die Quelle von Marktanomalien und damit potenziell exploitierbar für disziplinierte, konträre Investoren
- Selbsterkenntnis ist der erste Schritt: Wer seine eigenen Biases kennt, kann Gegenmechanismen (Checklisten, Regeln, Journaling) implementieren
Im Wiki¶
Quellen und Synthesen die dieses Konzept vertiefen: