Scheinkausalität¶
Zufällige Muster werden im Rückblick leicht als logische Ursache-Wirkung-Geschichte fehlgedeutet.
Kernidee¶
Scheinkausalität entsteht, wenn Menschen aus Clustern, Korrelationen oder kurzen Serien sofort Gründe ableiten. Das Gehirn bevorzugt kohärente Storys gegenüber der Möglichkeit, dass ein Ergebnis schlicht stark vom Zufall geprägt war.
Operative Relevanz¶
In Märkten führt das zu falscher Performance-Zuschreibung, überinterpretierten News-Reaktionen und vorschnellen Schlussfolgerungen aus kleinen Stichproben. Die Gegenfrage lautet immer: Was wäre auch ohne echte Kausalität plausibel passiert?