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Marktzyklen

Marktzyklen sind wiederkehrende Muster in Wirtschaft und Finanzmärkten, die durch das Zusammenspiel von Kredit, Sentiment, Bewertung und Zentralbankpolitik entstehen. Ray Dalio beschreibt kurzfristige (5–8 Jahre) und langfristige Schuldenzyklen (50–75 Jahre), Howard Marks betont den Sentiment-Zyklus als häufigste Überrendite-Quelle. Das Verstehen des aktuellen Zyklus-Standorts ist Voraussetzung für rationale Positionierung.

Kernprinzipien

  • Zyklen entstehen durch menschliche Über- und Untertreibungen: Gier in der Expansionsphase, Angst in der Kontraktionsphase
  • Zyklus-Positionierung schlägt Market-Timing: Nicht wann genau der Wendepunkt kommt, sondern in welcher Phase man sich befindet
  • Historische Parallelperioden (Reinhart/Rogoff) zeigen, dass "This Time Is Different" fast immer falsch ist

Im Wiki

Quellen und Synthesen die dieses Konzept vertiefen:

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