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Fibonacci and Gann Applications in Financial Markets

Autor: George Alexander MacLean | Jahr: 2005 | Verlag: John Wiley & Sons

Kernthesen

  • Fibonacci-Verhältnisse (0.618, 0.382, 1.618 etc.) spiegeln natürliche Wachstumsmuster wider, die sich in Marktbewegungen manifestieren
  • W.D. Ganns Methoden basieren auf Zeit-Preis-Beziehungen und geometrischer Symmetrie — unterschiedlich von aber komplementär zu Fibonacci
  • Praktische Anwendung erfordert Kombination beider Systeme mit klassischer technischer Analyse
  • Synthetische Ratios (kombinierte Fibonacci/Gann-Levels) erzeugen stärkere Confluenz-Zonen

Methoden & Konzepte

  • Fibonacci Retracements: 23.6%, 38.2%, 50%, 61.8%, 78.6% als Standard-Korrekturziele
  • Fibonacci Projections/Extensions: 127.2%, 161.8%, 261.8% für Kursziele
  • Gann Angles: 1×1, 2×1, 1×2 etc. als Zeit-Preis-Relationen; Fan Lines
  • Gann Quadranten und Squaring: Preis-Zeit-Symmetrie an Pivot-Punkten
  • Confluenz-Zonen: Überlappung von Fibonacci und Gann Levels als stärkste Unterstützungs-/Widerstandszonen
  • Anwendungsbeispiele auf Aktienindizes, Währungen und Rohstoffe

Schlüsselzitate

"Practical applications of natural and synthetic ratios in technical analysis — where Fibonacci meets Gann in the financial markets."

Bewertung

Für wen: Technische Analysten mit Interesse an natürlichen Verhältnissen; Elliott-Wave-Trader; Gann-Studenten

Stärken: Seltene Kombination beider Systeme; praxisorientiert; europäischer Marktfokus als Ergänzung

Schwächen: Subjektive Wellenzählung bleibt Schwachpunkt; keine statistische Validierung der Confluenz-Zonen; Confirmationsbias-Risiko hoch