Why I Left Goldman Sachs: A Wall Street Story¶
Autor: Greg Smith | Jahr: 2012 | Verlag: Grand Central Publishing
Kernthesen¶
- Goldman Sachs hat sich von einer Kultur der Kundenpflege zu einer Kultur der reinen Gewinnmaximierung auf Kosten der Kunden gewandelt
- "Muppet"-Kultur: Kunden wurden intern als zu überlistende Gegenparteien betrachtet, nicht als zu betreuende Partner
- Der kulturelle Verfall einer großen Institution ist ein gradueller Prozess, der durch Erfolg und Gier beschleunigt wird
- Smiths NY Times Op-Ed von 2012 war ein Erdbeben für Wall Streets Image und Recruiting
Methoden & Konzepte¶
- Insider-Perspektive: Aufstieg vom Internship (2000) bis zum Executive Director (2012)
- Goldman-Kultur: "Open Meeting" (Interne Schulung), "Culture Carriers", Teamwork
- Produktdruck: Strukturierte Produkte, OTC-Derivate und ihre Margen vs. Kundennutzen
- Regulierungsumfeld post-Dodd-Frank und Volcker Rule
- Ethik-Dilemma: Loyalität zur Firma vs. Loyalität zum Kunden
Schlüsselzitate¶
"It was June 12, 2000, and I was sitting in a conference room at 125 Broad Street, thirty stories above Lower Manhattan. I was twenty-one years old, and it was the first day of my summer internship at Goldman Sachs."
"Welcome to Open Meeting: a form of boot camp for the seventy-five summer interns in the sales and trading program."
Bewertung¶
Für wen: Wall-Street-Interessierte, Compliance-Profis, Studenten vor Karriereeinstieg im Banking; wer die Goldman-Kultur verstehen will Stärken: Einzigartiger Insider-Blick, gut geschrieben, wichtige Fragen über Bankenethik Schwächen: Parteiische Perspektive; Smiths Karriere war nach dem Op-Ed beendet; wenig konstruktive Alternativen angeboten