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Source: Winning the Loser's Game — Charles D. Ellis (2017, 7. Aufl.)

"In expert tennis, 80 percent of points are won; in amateur tennis, 80 percent of points are lost. The stock market is a loser's game."

Charles D. Ellis (Gründer Greenwich Associates, Yale Investment Committee) liefert das institutionelle Pendant zu Bogles Common Sense on Mutual Funds. Ursprünglich 1985 als Investment Policy erschienen.

Das Kern-Argument

Die Loser's Game-Metapher (nach Simon Ramo)

  • Profis gewinnen durch aktives Spielen → Experts' Game
  • Amateure verlieren durch eigene Fehler → Losers' Game
  • Aktives Investieren = Losers' Game: Transaktionskosten + Steuern + emotionale Fehler

Warum aktives Management scheitert

  • Institutionelle Investoren dominieren Märkte → Effizienz ist die Ausnahme
  • Kosten fressen Outperformance: Management-Gebühren, Transaktionskosten, Steuern
  • Ellis referenziert dieselben Daten wie Bogle: ~80% aktiver Fonds scheitern langfristig

Investment Policy

  • Klares schriftliches Investment Policy Statement als Grundlage
  • Asset Allocation wichtiger als Selektion
  • Langfristiger Zeithorizont eliminiert kurzfristiges Rauschen

Für Trader

Ellis' Buch ist das institutionelle Argument für passives Investieren. Für aktive Trader relevant als Kontrast: Versteht die Gegenseite. Das "passive Kapital" schafft die Effizienz, gegen die aktive Strategien arbeiten.