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Rich Dad Poor Dad — Robert T. Kiyosaki (1997)

Kiyosaki, Robert T. Rich Dad Poor Dad. Plata Publishing, 1997. — Grundlegende Finanzphilosophie: Assets vs. Liabilities, finanzielle Bildung statt akademischer Bildung, Cashflow-Denken.

Einordnung

Meistverkauftes Finanzbuch aller Zeiten. Kein Trading-Buch — Mindset und finanzielle Grundbildung. Viele der Konzepte sind vereinfacht, aber der Kerngedanke (Assets kaufen, keine Liabilities) bleibt wertvoll als Einstiegspunkt.

Kernkonzept: Zwei Väter

Armer Vater (hochgebildet) Reicher Vater (kaum Schulbildung)
Über Geld "Ich kann mir das nicht leisten" "Wie kann ich mir das leisten?"
Über Arbeit Arbeite hart für Geld Lass Geld für dich arbeiten
Über Risiko Vermeide Risiko Lerne Risiko managen
Ergebnis Kämpfte finanziell Einer der reichsten Männer Hawaiis

6 Lektionen

  1. Die Reichen arbeiten nicht für Geld — sie lassen Geld für sich arbeiten
  2. Finanzielle Bildung — Bilanz lesen: Assets vs. Liabilities
  3. Mind Your Own Business — eigene Asset-Spalte aufbauen, nicht für Andere
  4. Geschichte der Steuern & Macht der Unternehmen — Corporations zahlen erst Ausgaben, dann Steuern; Angestellte umgekehrt
  5. Die Reichen erfinden Geld — finanzielle Kreativität und Chancen sehen
  6. Arbeite um zu lernen — Fähigkeiten sammeln, nicht nur Gehalt

Die kritische Unterscheidung

Asset = etwas das Geld in deine Tasche bringt
Liability = etwas das Geld aus deiner Tasche nimmt

  • Eigenheim = Liability (Hypothek, Steuern, Instandhaltung)
  • Mietimmobilie mit positivem Cashflow = Asset
  • Aktien, Anleihen, Royalties = Assets

ESBI-Quadrant

E (Employee) S (Self-employed)
B (Business owner) I (Investor)

Reichtum entsteht im B- und I-Quadranten. E und S tauschen Zeit gegen Geld.

Die Rat Race

Mittelklasse-Falle: mehr verdienen → mehr ausgeben → mehr Liabilities → brauchen noch mehr Einnahmen. Ausweg: Asset-Spalte aufbauen die passiven Cashflow erzeugt.

Verbindungen