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How the Trading Floor Really Works

Terri Duhon — How the Trading Floor Really Works (Wiley, 2012)

Kernthese

Erklärt, wie Handelsräume von Banken und Brokern wirklich funktionieren — von der Struktur der Desks über die Mechanik von Deals bis hin zu den Beziehungen zwischen Sales, Trading, Risk und Middle/Back Office. Primäre Zielgruppe: Einsteiger in die Finanzbranche, die verstehen wollen, wie institutioneller Handel organisiert ist.

Kernthemen

Struktur eines Trading Floors: - Front Office: Sales (Kundenbeziehung) und Trading (Positionierung) - Middle Office: Risk Management und P&L-Kontrolle - Back Office: Settlement, Operations, Compliance

Produkte auf dem Floor: - Equities, Fixed Income, FX, Commodities, Derivatives - Jedes Desk hat eigene Risiko-Charakteristika und Buchführung

Wie Deals entstehen: - Kundenanfrage → Sales → Trader → Pricing → Execution → Booking - Bid-Offer-Spread als Dealer-Gewinn; Market-Making vs. Agency-Handel

Risk Management on the Floor: - Greeks (Delta, Gamma, Vega, Theta) als tägliche Steuerungsgröße - VaR und Stress Tests als übergeordnete Risikorahmen - Limits: Position Limits, Loss Limits, Tenor Limits

Die Sprache des Floors: - "Axe" (bevorzugte Richtung), "Color" (Marktinfo), "Hitting the Bid" - Unterschied zwischen "indicative" und "firm" Price

Autoren

  • terri_duhon — Derivate-Händlerin (Goldman Sachs), später Risikomanagement-Beraterin und Buchautorin; Präsidentin B&B Structured Finance Services

Einordnung

Ausgezeichnetes Orientierungsbuch für alle, die in die Finanzbranche einsteigen oder verstehen wollen, wie institutionelles Trading organisiert ist. Kein Strategie-Buch — rein deskriptiv und strukturell. Ergänzt Flash Boys (Lewis) und Dark Pools (Patterson) um die interne Perspektive.